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Entwicklungstrend der Kunststoffproduktindustrie im Jahr 2020

2026-01-28

Entwicklungstrend der Kunststoffproduktindustrie im Jahr 2020

Das Jahr 2020 beginnt mit einem stillen Krieg, der auch mit dem Entwicklungs-Trend 2020 in allen Lebensbereichen verbunden ist. Am 19. Januar veröffentlichten die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission sowie das Ministerium für ökologische Umwelt die «Meinungen zur weiteren Verschärfung der Bekämpfung der Plastikverschmutzung», die den Gebrauch nicht abbaubarer Einwegprodukte aus Kunststoff untersagt. Dies ist der Entwicklungstrend 2020 für Hersteller von Kunststoffprodukten.

Gemäß der Verordnung zur Beschränkung von Kunststoffen werden bis Ende 2020 nicht abbaubare Plastiktüten in Einkaufszentren, Supermärkten, Apotheken, Buchhandlungen und anderen Einrichtungen in den bebauten Gebieten von Gemeinden direkt unter der Zentralregierung, Hauptstädten der Provinzen sowie separat im Plan aufgeführten Städten verboten. Zudem werden die Nutzung von nicht abbaubaren Plastiktüten im Lebensmittelbereich sowie bei Catering-Verpackungen und Außer-Haus-Service und bei verschiedenen Ausstellungsaktivitäten standardisiert und eingeschränkt. Bis Ende 2020 wird die Verwendung von nicht abbaubaren Plastiktüten in der gesamten Lebensmittelbranche landesweit verboten. Bis Ende 2022 werden Sternehotels und andere Einrichtungen landesweit keine Einwegprodukte aus Kunststoff mehr aktiv bereitstellen; stattdessen können sie entsprechende Dienstleistungen anbieten, indem sie Selbstbedienungsautomaten einrichten und nachfüllbare Reinigungsmittel bereitstellen. In Shanghai, Jiangsu, Zhejiang, Fujian und anderen Standorten der Postexpressdienste sowie in Guangdong und anderen Provinzen wird die Verwendung von nicht abbaubaren Plastiktüten und Einweg-Plastikgewebetüten bereits vorzeitig verboten, wodurch der Einsatz von nicht abbaubarem Plastikband reduziert wird. Bis Ende 2025 werden landesweit nicht abbaubare Kunststoffverpackungstüten, Plastikband, Einweg-Plastikgewebetüten und ähnliche Produkte in den Standorten der Postexpressdienste verboten.

Hinter der großen Zahl von Unternehmen steckt eine steigende Marktnachfrage. Laut einschlägigen Forschungsberichten ist der Verbrauch von Kunststoffprodukten in vielen Branchen derzeit erstaunlich hoch. Nehmen wir beispielsweise die Expressbranche: Im Jahr 2018 verbrauchte die Expressbranche mehr als 50 Milliarden Versandpapiere, etwa 5,3 Milliarden gewebte Taschen, 24,5 Milliarden Plastiktüten, 5,7 Milliarden Umschläge, 14,3 Milliarden Verpackungskartons und 43 Milliarden Meter Klebeband. Die jährlich verwendete Verpackungsband könnte die Erde 1077 Mal umrunden.

Tatsächlich bemühen sich einige führende Unternehmen mit der Verbesserung des Umweltbewusstseins auch aktiv darum, den Einsatz nicht abbaubarer Einwegkunststoffprodukte zu reduzieren.

Einige Medien sind der Ansicht, dass die Beschränkung von Kunststoffprodukten und die aktive Suche nach geeigneten Ersatzstoffen der Schlüssel zur Lösung des Problems sein könnten. Angesichts von Plastik-Lunchboxen und Expressverpackungen, die einen großen Anteil am Verbrauch ausmachen, werden Produkte aus anderen Materialien mit den Einschränkungen hinsichtlich Ressourcen, Kosten, Gewinn und weiterer Faktoren konfrontiert sein. Aufgrund verschiedener Faktoren wird erwartet, dass die Nachfrage nach Papierverpackungsprodukten von 2020 bis 2025 deutlich steigen wird.

Laut Statistiken betrug die Gesamtkapazität von Wellpappkartonpapier für Papierverpackungen in China im Jahr 2019 rund 70 Millionen Tonnen und steigt nach wie vor jährlich an; allerdings hat sich der Verbrauch in den letzten Jahren rückläufig entwickelt. Nachdem die Nachfrage nach Wellpappe 2017 ihren Höhepunkt erreicht hatte, sank der Verbrauch 2019 zwei Jahre in Folge auf etwa 47 Millionen Tonnen – das entspricht einem Rückgang von rund 1,5 % gegenüber dem Niveau von 2017. Es wird angenommen, dass im Zuge der Umsetzung des Plastikbeschränkungsgesetzes die Nachfrage nach Papierverpackungen erneut steigen wird. Angesichts des derzeitigen jährlichen Verbrauchs von 4 Millionen Tonnen Plastiktüten und Außenverpackungen sowie unter Berücksichtigung der Wiederverwendung papierloser Expressdienste und Verpackungsmaterialien wird geschätzt, dass künftig Plastikprodukte, die durch Papierverpackungen ersetzt werden können, etwa 6 % bis 10 % des gesamten Plastikprodukten ausmachen werden – dies entspricht einer Erdbebenstärke von etwa 7 Millionen Tonnen.

Die Nachfrage nach Verpackungspapier-Ersatzprodukten steht unmittelbar bevor – für Kunststoffhersteller eine neue Herausforderung!

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